Berufsorientierung an der Mater Salvatoris
Koordinatoren: Herr Martens, Frau Neck
„ Was soll denn aus mir/dir werden?“
Das ist eine Frage, die junge Menschen und Eltern beschäftigt…irgendwann oder/und auch immer wieder.
Es geht dabei nicht immer, per mouseclick Antworten zu finden…es gibt ja so viele Unwägbarkeiten: Pubertät, Schulnoten, Abschlusszeugnis, Ausbildungssituation, Platz an einer weiterführenden Schule…Numerus Clausus, wirtschaftliche Entwicklung, familiäre Situation, Umfeld…usw. Die Berufs- und Arbeitswelt befindet sich in ständiger Veränderung, auch die Möglichkeiten an Berufskollegs und Gymnasien haben sich gewandelt…wie sich da zurecht finden?…Die Qual der Wahl…
Was also tun?
Erstmal herausfinden, in welche Richtung es gehen soll!
Aber auch das ist nicht so einfach, es gehört einiges an Aktivitäten dazu, wie z.B. sich zu informieren, sich auf dem Laufenden zu halten und sich einzulassen auf die spannende „Reise“, die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten herauszufinden und festzustellen, was damit möglich ist.
Dann erst können Entscheidungen getroffen werden…
Das Berufswahlorientierungskonzept der Mater Salvatoris will diesen Prozess der Schüler*innen mit ihren Eltern begleiten und unterstützen.
Dafür gibt es Angebote, aus denen die Schüler*innen und ihre Eltern etwas machen können.
Die Hauptverantwortung, wie es weitergehen soll, liegt bei den Schüler*innen und ihren Eltern.
Jahrgangsstufe 5 und 6
Hier wird im Politikunterricht und/oder im Klassenlehrerunterricht begonnen, sich mit den Berufen, die die Schüler*innen von ihren Eltern bzw. aus der Familie und dem Bekanntenkreis kennen, zu beschäftigen.
Eine Teilnahme am Girl´s/Boy´s day ist an unserer Schule erst ab Klasse 7 möglich.
Jahrgangsstufe 7
Ab der 7. Klasse ist die Teilnahme am Boys-/Girlsday möglich. Zur Teilnahme ist es nötig, dass man sich auf der Webseite vom Boys-/Girlsday Informationen über passende Firmen heraussuch, denn es werden bei uns nur solche akzeptiert, die dort angeboten werden. Der entsprechende Antrag wird auch von dort heruntergeladen und der Klassenleitung spätestens eine Woche vor dem Termin vorgelegt.
Außerdem nimmt die Jahrgangsstufe 7 nach Möglichkeit an der Veranstaltung „Komm auf Tour“ vom Rhein-Erft-Kreis teil, sofern dort genügend Kapazitäten vorhanden sind. Hier sollen die Schüler*innen in einer Art Parcours eigene Stärken und Berufe kennenlernen.
Jahrgangsstufe 8
In dieser Jahrgangsstufe wird verstärkt der Fokus auf Berufswahlorientierung gerichtet.
Auch wenn das recht früh erscheint: Es sollen keine Entscheidungen für das Leben getroffen werden, aber es ist in dieser Jahrgangsstufe Zeit, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, damit man sich nach und nach zurechtfindet. Jetzt ist es sinnvoll, angelegte Fähigkeiten und Fertigkeiten festzustellen, auch wenn sie noch nicht vollständig entwickelt sind.
Seit dem Schuljahr 2025/26 gibt es zwei verpflichtende Elemente in Jahrgangsstufe 8: das neue Berufseinstiegsinstrument und 3 verpflichtende Berufsfelderkundungstage. (Umgangssprachlich auch BFE-Tage genannt) Diese Tage dienen dazu, dass Schüler*innen einmal einen Tag lang in den Berufsalltag hineinschauen und kennenlernen, was in dem entsprechenden Beruf den ganzen Tag über getan wird.
Termine für das Berufseinstiegsinstrument: Für 2026/27 noch nicht festgelegt
Im Folgenden können ein Eltern-Info-Brief sowie das Anmeldeformular heruntergeladen werden:
Elternbrief zum Berufseinstiegsinstrument (Link folgt)
Die Wahl für die Berufsfelderkundung soll aus den Ergebnissen des Berufseinstiegsinstruments erfolgen. Vor- und nachbereitet werden diese Tage im Politikunterricht, auch anhand des Berufswahlpasses, der im Anschluss an das Berufseinstiegsinstrument ausgegeben wird.
Die Schüler*innen suchen sich selbst mit ihren Eltern eine entsprechende Praktikumsstelle.
Sollten Schüler*innen an diesem Tag erkrankt sein, bitte die Praktikumsstelle und auch die Schule davon unterrichten. Der Schule muss danach eine Arztbescheinigung vorgelegt werden.
3. Berufswahlmesse der Stadt Kerpen „Berufe vor Ort“
Die Teilnahme an dieser Berufswahlmesse in Kerpen erfolgt vormittags in Begleitung der Klassenlehrer*innen und wird im Politikunterricht vor- bzw. nachbereitet. Der Termin für das Schuljahr 2026/27 ist der 16.03.27.
Spätestens zum Ende der 8. Klasse sollen sich die Schüler*innen ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten bewusst sein und daraus eine Ausrichtung für ein Betriebspraktikum in der Kl. 9 gefunden haben.
Jahrgangsstufe 9 :
In dieser Jahrgangsstufe kommt die für unsere Schule zuständige Beraterin der Bundesagentur für Arbeit, Frau Bentz, regelmäßig zur Einzel- und Gruppenberatung in unsere Schule.
Die Schüler*innen dürfen sie während der Unterrichtszeit im BOB (Berufsorientierungsbüro) in der alten Villa aufsuchen.
An einem Vormittag, der mit den Klassenlehrer*innen abgesprochen wird, kommt sie in jede Klasse, um sich und ihre Arbeit vorzustellen.
Die einzelnen Tage, an denen ihre Sprechzeiten stattfinden, werden den Schüler*innen rechtzeitig mitgeteilt, so dass sie sich anmelden können, damit genug Zeit zur Verfügung steht oder noch ein weiterer Tag angeboten werden muss.
In den 3 Wochen vor den Herbstferien findet jährlich das Betriebspraktikum statt, (Anmeldeformular sowie das dazugehörende Merkblatt unten zum Download), in dem die Schüler*innen einen verstärkten Einblick in den Berufsalltag erhalten sollen.
Es ist hierbei sinnvoll, dass die Schüler*innen sich selbst um eine Praktikumsstelle, resultierend aus den Ergebnissen und Erkenntnissen der Klasse 8, kümmern, damit ihre Selbständigkeit und Selbstsicherheit gestärkt wird. Eltern und Schule begleiten dabei unterstützend.
Die Schüler*innen erhalten im Politikunterricht eine Praktikumsmappe, deren Inhalt im Politikunterricht besprochen wird und hierbei auch die Kriterien für eine Benotung als schriftliche Arbeit für das Fach Politik geklärt werden.
Sollten Schüler*innen in der Zeit des Praktikums erkranken, müssen die Praktikumsstelle und die Schule benachrichtigt werden. Der Schule wird danach eine Arztbescheinigung vorgelegt.
Selbstverständlich können/sollten die Schüler*innen auch weitere freiwillige Praktika, z.B. in den Ferien, absolvieren.
Die Schüler*innen erhalten über die Klassen-/ und Politiklehrer*innen aktuelle Informationen über Berufe, Ausbildungsangebote, -messen etc., die im Klassenraum und an der Litfaßsäule vor dem Sekretariat ausgehängt werden.
Weitere Berufswahlorientierung findet im Politikunterricht anhand des Berufswahlpasses statt, so dass am Ende der 9. Klasse die Festlegung einer beruflichen Richtung oder eventuell mehrerer aufgrund von Eignung und Interesse möglich ist.
Schüler*innen, die eine Ausbildung in einem Konzern oder größerem Betrieb anstreben, möglicherweise gleichzeitig mit Erreichung des Fachabiturs, müssen sich eventuell schon am Ende des 1. Halbjahres einem Bewerbungsverfahren stellen.
Jahrgangsstufe 10
Mit dem Halbjahreszeugnis Kl. 10 müssen sich die Schüler*innen an den weiterführenden Schulen oder für eine Ausbildungsangebot anmelden bzw. bewerben.
Bei der Ausbildungsplatzsuche ist Frau Bentz mit Angeboten behilflich. Sie kommt auch in der Jahrgangsstufe 10 regelmäßig in unsere Schule.
In der Klasse 10 geht es um das berufliche Ziel und auf welchem Weg diesem im nächsten Schritt näher gekommen werden soll. Viele Schüler*innen haben Sorge, sie würden sich mit einem Beruf für ein Leben festlegen. Allerdings bietet die heutige Bildungs- und Arbeitswelt viele Möglichkeiten. Aber „Abitur“ kann nur ein Nahziel sein.
Sollte die allgemeine Hochschulreife für die berufliche Richtung notwendig sein oder angestrebt werden, muss die Entscheidung folgen, ob das auf einem Gymnasium oder einem Berufskolleg erfolgen soll und auf welchem.
Ein Fachabitur kann manches Mal sinnvoller sein und auch hier richtet sich die Wahl des Berufskollegs nach der beruflichen Ausrichtung.
Hier ist also Information und Zielsetzung notwendig.
Auch sollten Alternativen bedacht und als „Plan B“ berücksichtigt werden.
Die Mater Salvatoris bietet dazu Schüler*innen und Eltern im 1. Halbjahr Informationsveranstaltungen an, bei denen sich Berufskollegs und Gymnasien mit ihren Bildungsgängen vorstellen.
Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Das sollte aber Schüler*innen und Eltern nicht davon abhalten, sich über Schulen anhand deren Homepages und an Tagen der offenen Türen vor Ort zu informieren.
Bei der Anmeldung an Berufskollegs ist zu beachten, dass diese auch ohne einen Code möglich ist. Über die Seite „Schueleranmeldung.de“ müssen die Schüler*innen ihre Daten selbst eingeben.
Soweit die Mater Salvatoris dazu Informationen erhält, werden diese über die Klassenlehrer*innen an die Schüler*innen weitergeleitet und auch ausgehängt.
Auch über konkrete Ausbildungsplatzangebote von Kanzleien, Arztpraxen etc., die direkt an die Schule geschickt werden, erhalten die Schüler*innen Informationen.
Hospitationen einzelner Schüler*innen an Schulen während der Unterrichtszeit müssen mit der jeweiligen Schule eigenständig abgesprochen und bei den jeweiligen Klassenlehrer*innen schriftlich beantragt werden. Nur, wenn eine Schule einen Hospitationstag ausschließlich für Schüler*innen der Mater Salvatoris anbietet, wird dieser Tag von uns (Herrn Martens, Frau Neck) koordiniert.
