Realschule Mater Salvatoris

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Auf bewährten Wegen Neues wagen

Seit dem 01.08.2016 werden an der Realschule Mater Salvatoris bi-edukativ ab Klasse 5 auch Jungen unterrichtet. Mit Beginn des Schuljahres 2016/17  wurden 53 Jungen in zwei Klassen 5 aufgenommen. Nach einer 60-jährigen Tradition in der mono-edukativen Mädchenerziehung hat die Realschule Mater Salvatoris ab 2016 ihr attraktives Lernangebot in Bi-Edukation auch für Jungen geöffnet, was bedeutet, dass der Unterricht in getrennten Jungen- und Mädchenklassen stattfindet.

Im Vergleich zur Ko-Edukation können so Entwicklungs-, Interessen- und Begabungsunterschiede der Kinder stärker in den Blick genommen und im Unterricht berücksichtigt werden. An der Schulform „Realschule“ wird weiter festgehalten, da diese ein äußerst attraktives Lernangebot bietet und vielfältige Bildungswege öffnet. Die katholischen Realschulen in freier Trägerschaft leisten hier traditionell gute und erfolgreiche Arbeit, denn sie „stärken die Stärken“ und sie „schwächen die Schwächen“ ihrer Schülerinnen und Schüler. An der Mater Salvatoris Realschule zeigt sich das jährlich in der sehr hohen Prozentzahl (60 bis 70 %) der Schülerinnen, die die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erreicht haben. Die Realschule Mater Salvatoris will die notwendig gewordene Jungenförderung in ihr Bildungskonzept integrieren, da Jungen in der Vergangenheit häufig schlechtere Bildungsabschlüsse als Mädchen erreicht haben. Unterschiedliche Studien zeigen, dass „Jungs als Verlierer“ im Bildungsprozess bezeichnet werden und dem will die Schule in Zukunft Rechnung tragen.