Realschule Mater Salvatoris

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Am 13. März 2026 fand bereits zum 47. Mal der traditionelle Hungermarsch unserer Schule statt. Nach der Begrüßung und dem Dank für den Einsatz durch unsere Schulleiterin Frau Jordan machten sich alle Schülerinnen und Schüler bei kühlem und windigen Wetter auf den Weg, um gemeinsam ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

Die 12 oder 20 Kilometer lange Strecke führte die Schulgemeinschaft durch das Marienfeld in Richtung Frechen-Buschbell und über Grube Karl wieder zurück zur Schule. Die Idee dahinter: Die Schülerinnen und Schüler bitten Familienangehörige, Nachbarn, Freunde und Bekannte um Spenden pro gegangenen Kilomter. Um eine möglichst hohe Summe zu erreichen, entschieden sich die meisten für die längere Strecke von 20 Kilometern. Trotz des einsetzenden Regens am Mittag ließen sich die Teilnehmenden nicht entmutigen und bewältigten die Strecke mit großem Engagement. Damit sich niemand verläuft, wiesen zahlreiche Streckenposten den Wanderern den Weg.

Der Hungermarsch ist ein wichtiger Bestandteil unseres schulischen Engagements für Menschen in schwierigen Lebenssituationen weltweit. Die gesammelten Spenden kommen in diesem Jahr zwei Projekten zugute:

Zum einen unterstützen wir die Divine Saviour English Medium School in Indien, die nicht nur eine salvatorianische Schule ist, sondern auch unsere Partnerschule, mit der es erste Brieffreundschaften unter den Schülerinnen und Schülern gibt. Mit den Spenden können dort neue Schulbänke, Tische und Sportgeräte angeschafft werden, um den Schülerinnen und Schülern bessere Lern- und Bewegungsmöglichkeiten zu bieten.

Ein weiteres Projekt wird von der Hilfsorganisation Misereor getragen und unterstützt Straßenkinder in Brasilien. Die Spenden helfen dabei, Kleidung, Nahrung und Bildung für die Kinder bereitzustellen. Beide Projekte eröffnen den Kindern neue Perspektiven für ihre Zukunft.

Nach dem erfolgreichen Marsch wartete noch ein schöne Überraschung auf alle Teilnehmenden: Die Kreissparkasse Köln spendierte süße Brötchen, die nach der Anstrengung für eine wohlverdiente Stärkung sorgten.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, allen Kolleginnen und Kollegen sowie den Sponsorinnen und Sponsoren herzlich für ihren Einsatz. Ein ganz besonderes Dankschön geht an Frau Kleudgen für die Vorbereitung und die Organisation des Hungermarsches.

Gemeinsam zeigen wir: Solidarität bewegt – Schritt für Schritt.